Inter­diszi­plinäre Projekte

Grünflächen sind unsere unmittelbare Umwelt und sollen ein gesunder Lebensraum für die Menschen und eine willkommene Heimat für unzählige heimische Pflanzen und Tiere sein.

Ökologische Gestaltung von Straßenränder:
Mehr als nur ein grüner Streifen

Bei der Bepflanzung von Grünstreifen zwischen Fahrbahn und Gehsteig wird oft eine gewöhnliche Saatgutmischung wie sie auch für Spiel- und Sportplätze verwendet wird, angebaut.

Der Rasen muss regelmäßig bearbeitet werden und dünnt durch Trockenheit und Belastung durch den Verkehr schnell aus. Einen eindeutigen ökologischen Vorteile bietet die Aussaat eines Spezialsaatgutes mit diversen einheimischen Pflanzenarten. Dadurch wird ein Lebensraum für Insekten, Vögel und andere Tiere geschaffen, die Wegränder bewohnen. Durch nur einmalige Maht im Herbst verringert sich der Pflegeaufwand erheblich.

Diese Art der Randgestaltung im städtischen Raum stellt eine Bufferzone zwischen Straße und Gehweg dar. Es konnte nachgewiesen werden, dass die Staubbelastung dadurch erheblich gesenkt werden kann. Auch unterstützen diese Flächen das Versickern von Oberflächenwässern und entlasten dadurch die Kanalisation.

Zusammengefasst zeigt sich, dass die ökologische Gestaltung von Grünstreifen ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Stadtentwicklung ist und sowohl der Umwelt als auch den Stadtbewohnern zugutekommt.