Mehrnutzenhecke - Garant für vielfältige Ökosystemleistungen
Seit Jahrtausenden, eigentlich seit der Mensch sesshaft geworden ist, spielen Hecken eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft; einerseits einfach zur Abgrenzung des Besitzes und Zusammenhalten der Viehherden, aber auch zur Nutzung von Früchten und Holz.
Oft wurden Hangbereiche terrassiert und dort wuchsen dann Sträucher und Bäume. Im Acker störende Steine wurden an den Feldrändern gelagert. Über lange Zeiträume lagerte sich dort Erdmaterial ab und Terrassen entstanden.
Mit dem Einsatz großer Maschinen waren diese Strukturen im Wege und seit Mitte des vorigen Jahrhunderts begann man daher viele Terrassen zu entfernen und Hecken zu roden.
Schon in den 70iger Jahren erkannte man den Wert der Hecken als Windschutz. Mehrnutzenhecken sind eine neue Entwicklung. Sie bleiben als Ertragsfläche Bestandteil des Ackers. Neben Windschutz können Früchte und Holz genutzt werden. Eine ganz wesentliche Funktion ist die Erhöhung der Biodiversität. Hecke und Krautzonen bieten vielfältige Lebensräume für Pflanzen, Tiere und Pilze. Das wirkt sich positiv auf die angrenzenden Ackerflächen aus.
Download: Schulungsunterlagen
Studie mit Schulungsunterlagen zur Demonstrationsanlage mit Lehrpfad und einem begehbaren Bodenprofil in der Landwirtschaftliche Fachschule - Bildungshaus Land + Leben - Obersiebenbrunn/NÖ
Im Rahmen des EU-Projektes Plants4cooling - im Auftrag der NÖ Agrarbezirksbehörde.





















